Bezahltes Interview
Als akademischer Steuerberater bei „Roser“ in Hamburg arbeiten
Komplexe steuerliche Fragestellungen durchdringen, vorausschauende Gestaltungen entwickeln und anspruchsvolle Unternehmen umfassend beraten: Für Steuerberater am Hamburger Standort von Roser steht die gestaltende Beratung besonders im Mittelpunkt.
Was das im Arbeitsalltag konkret bedeutet, Was das im Arbeitsalltag konkret bedeutet, warum für die Arbeit ein wirtschaftswissenschaftlicher oder juristischer Hintergrund besonders hilfreich ist und wie fachlicher Anspruch, Eigenverantwortung und ein persönliches Arbeitsumfeld zusammenpassen, darüber sprechen wir mit Timo Vahsen, Steuerberater und Mitglied der Geschäftsführung bei Roser.
Hallo Herr Vahsen - Danke, dass Sie uns heute wertvolle Einblicke in die Rolle eines Steuerberaters bei Roser am Standort Hamburg geben
Timo Vahsen: Für mich ist es vor allem die fachliche Bandbreite auf einem sehr hohen Niveau. In Hamburg beschäftigen wir uns intensiv mit vorausschauender Steuergestaltung und Fragestellungen, bei denen man eben nicht einfach eine bekannte Standardlösung anwenden kann.
Unsere Mandanten sind große mittelständische und teilweise börsennotierte Unternehmen. Dahinter stehen häufig komplexe Strukturen und unternehmerische Entscheidungen, bei denen steuerliche Aspekte frühzeitig mitgedacht werden müssen. Als Steuerberater ist man deshalb nicht erst gefragt, wenn ein Sachverhalt bereits feststeht, sondern kann aktiv an sinnvollen Lösungen mitarbeiten.
Genau dieser gestaltende Charakter macht die Position aus meiner Sicht besonders spannend.
„Bei uns geht es darum, steuerlich wirklich zu gestalten und vorausschauende Lösungen zu entwickeln.“
Kanzlei-Karriere: Steuergestaltung ist ein zentraler Bestandteil der Position. Mit welchen Themen und Fragestellungen beschäftigen sich Steuerberater bei Ihnen konkret?
Timo Vahsen: Das lässt sich gar nicht auf zwei oder drei feste Themen reduzieren – und genau das ist das Interessante daran. Es geht zum Beispiel um steuerliche Strukturierungen und Umorganisationen, um Organschaften, Unternehmenssteuern oder um besondere Sachverhalte innerhalb komplexerer Unternehmensstrukturen. Hinzu kommen Themen aus Betriebsprüfungen oder steuerlichen Streitverfahren.
Oft beginnt die Arbeit mit einer Fragestellung, bei der zunächst verschiedene Möglichkeiten durchdacht und steuerlich bewertet werden müssen. Am Ende geht es nicht darum, eine theoretisch elegante Lösung zu produzieren, sondern eine Gestaltung zu entwickeln, die für den Mandanten auch praktisch und unternehmerisch sinnvoll ist.
Timo Vahsen: Jahresabschlüsse und Steuererklärungen gehören auch bei uns dazu. Allerdings bewegen wir uns dabei häufig in komplexeren Fällen, in denen bereits diese Arbeiten anspruchsvolle steuerliche Fragestellungen mit sich bringen.
Der eigentliche Reiz entsteht für viele unserer Steuerberater aber durch die Verbindung: Man kennt die Unternehmen und ihre Strukturen sehr genau und kann dadurch nicht nur Vergangenes abbilden, sondern auch vorausschauend beraten und gestalten. Hinzu kommt die steuerrechtliche Durchsetzung unserer Positionen gegenüber der Finanzverwaltung – außergerichtlich und gegebenenfalls auch vor den Finanzgerichten.
Man begleitet einen Mandanten also deutlich umfassender, als es bei einer rein deklaratorischen Tätigkeit der Fall wäre.
„Bei vielen unserer Themen reichen Standardlösungen nicht aus – genau das macht die Arbeit spannend.“
Kanzlei-Karriere: Viele der steuerlichen Fragestellungen in Hamburg setzen ein tiefes wirtschaftliches oder juristisches Verständnis voraus. Welche Rolle spielt der akademische Hintergrund dabei?
Timo Vahsen: In der Gestaltungsberatung geht es häufig darum, komplexe Sachverhalte zu strukturieren, Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Lösungswege gegeneinander abzuwägen und sich auch in neue Themen sehr tief einzuarbeiten.
Ein wirtschaftswissenschaftliches oder juristisches Studium schafft dafür aus unserer Sicht eine sehr gute Grundlage. Genauso wichtig ist uns aber die Haltung dahinter: Wer bei uns arbeitet, sollte Lust darauf haben, fachlich immer wieder dazuzulernen und sich auch mit einem schwierigen Thema so lange auseinanderzusetzen, bis wirklich eine gute Lösung gefunden ist.
Timo Vahsen: Neugier ist dabei wahrscheinlich eine der wichtigsten Eigenschaften. Bei einer komplizierten steuerlichen Fragestellung sollte der erste Impuls eher sein: „Das möchte ich verstehen“ – und nicht: „Warum muss das jetzt so schwierig sein?“
Dazu kommen analytisches Denken, Freude an steuerrechtlicher Tiefe und die Bereitschaft, eigene Ideen zu entwickeln. Gleichzeitig ist Teamorientierung wichtig. Gerade bei komplexen Themen entstehen die besten Lösungen häufig dann, wenn unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen zusammenkommen.
„Neugier ist bei komplexen Steuerthemen eine der wichtigsten Eigenschaften.“
Timo Vahsen: Wir haben bei Roser mehr als 40 Berufsträger mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten und Erfahrungen. Dadurch gibt es eigentlich immer jemanden, mit dem man eine besondere Fragestellung diskutieren kann. Zusätzlich tauschen wir uns regelmäßig in internen Steuermeetings über aktuelle Entwicklungen und konkrete fachliche Themen aus.
Entscheidend ist für mich aber, dass dieser Austausch sehr unkompliziert funktioniert. Wir arbeiten nicht mit ausgeprägten Hierarchien, bei denen eine Frage erst über mehrere Ebenen laufen muss. Auch unsere Geschäftsführer arbeiten fachlich in den Projekten mit und sind direkt ansprechbar.
Das schafft eine interessante Kombination: Man kann fachlich auf sehr hohem Niveau arbeiten, ohne dass der Arbeitsalltag durch unnötige Hierarchien oder internen Wettbewerb komplizierter gemacht wird.
„Die besten Lösungen entstehen oft im gemeinsamen Austausch und durch unterschiedliche fachliche Perspektiven.“
Kanzlei-Karriere: Roser vereint Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung. Wie profitieren Steuerberater in Hamburg von dieser interdisziplinären Aufstellung?
Timo Vahsen: Gerade bei Gestaltungsfragen kommt man relativ schnell an Punkte, an denen steuerliche Überlegungen Auswirkungen auf andere Bereiche haben. Eine Umstrukturierung kann beispielsweise gleichzeitig steuerliche, gesellschaftsrechtliche und bilanzielle Fragen aufwerfen.
Dann ist es sehr hilfreich, entsprechende Expertise direkt im eigenen Umfeld zu haben und gemeinsam auf einen Sachverhalt schauen zu können. Das heißt nicht, dass jeder Steuerberater bei uns plötzlich Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt sein muss. Aber man bekommt einen breiteren Blick auf die Fragestellung und entwickelt Lösungen nicht isoliert aus einer einzigen fachlichen Perspektive.
Kanzlei-Karriere: Wie viel Eigenverantwortung haben Steuerberater bei Ihnen im Umgang mit Mandanten und bei der Entwicklung steuerlicher Lösungen?
Timo Vahsen: Sehr viel. Wer das Steuerberaterexamen erfolgreich absolviert hat und fachlich auf diesem Niveau arbeitet, braucht aus unserer Sicht niemanden, der jeden einzelnen Arbeitsschritt vorgibt.
Natürlich tauschen wir uns aus und gerade bei komplexen Themen wird gemeinsam diskutiert. Aber das Ziel ist nicht, fertige Lösungen von oben nach unten weiterzureichen. Unsere Steuerberater sollen selbst denken, eigene Vorschläge entwickeln, Verantwortung übernehmen und ihre fachliche Position vertreten.
Das gilt auch für die Organisation des Arbeitsalltags. Wir arbeiten mit Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice, weil wir unseren Mitarbeitern zutrauen, ihre Aufgaben eigenständig zu organisieren. Wenn Überstunden entstehen, werden sie erfasst und entweder durch Freizeit oder finanziell ausgeglichen. Fachlicher Anspruch bedeutet für uns nicht, dass lange Anwesenheitszeiten zum Selbstzweck werden müssen.
„Fachlicher Anspruch bedeutet für uns nicht, dass lange Arbeitszeiten zum Statussymbol werden.“
Timo Vahsen: Ein großer Teil der Entwicklung entsteht schon durch die tägliche Arbeit. Wenn man regelmäßig mit anspruchsvollen steuerlichen Sachverhalten zu tun hat und sich mit erfahrenen Kollegen darüber austauscht, lernt man automatisch sehr viel.
Dazu kommen regelmäßige interne Steuermeetings, externe Weiterbildungen und digitale Wissens- und Schulungsangebote. Berufliche Weiterbildungen unterstützen wir außerdem zeitlich, finanziell und persönlich.
Dabei gibt es bei uns keinen Zwang, möglichst schnell in eine sehr enge Spezialisierung zu gehen. Wer einen fachlichen Schwerpunkt entwickeln möchte, kann das natürlich tun. Uns ist aber genauso wichtig, dass Steuerberater den Blick für das Gesamtbild behalten und sich auch weiterhin mit unterschiedlichen steuerlichen Themen beschäftigen können.
Timo Vahsen: Die Position verbindet aus meiner Sicht mehrere Dinge, die man nicht überall zusammen findet: fachlich anspruchsvolle Mandate, echte Gestaltungsberatung, viel Eigenverantwortung und gleichzeitig ein sehr persönliches Miteinander.
Dazu kommt, dass wir fachlich auf hohem Niveau arbeiten, ohne unnötige Hierarchien oder eine Kultur, in der lange Arbeitszeiten zum Statussymbol werden. Wer gerne tief in steuerliche Themen einsteigt, eigene Lösungen entwickelt und sich mit starken Kollegen austauscht, findet bei uns sehr gute Voraussetzungen.
Mein Rat wäre deshalb ganz unkompliziert: Schau dir Roser einfach mal an und lerne uns und unsere Art zu arbeiten persönlich kennen.
Geschrieben von Hannah Schmidt
Hannah gehört zur Redaktion von Kanzlei-Karriere® und dem Deutschen Institut für Steuerberufe®. Sie hat zuvor Erfahrung im Medienbereich gesammelt.
Anonym Optionen prüfen
Finde mit dem Concierge-Service als Steuerexperte die zu dir passende Kanzlei. Anonym und ohne Druck.